Ursache-Wirkungsmatrix
Ursache-Wirkungsmatrix
Durch die Ursache-Wirkungsmatrix können die Ursachen eines grundlegenden Problems dargestellt werden. Um das grafisch anschaulich zu gestalten, nutzt man ein Ursache-Wirkungs-Diagramm. Mit dieser Methode kann man sich auf logische Art und Weise ein Bild davon machen, wie eine bestimmte Wirkung zustande gekommen ist.
Ein Ursache-Wirkungs-Diagramm kann aus wenigen einfachen Elementen bis hin zu einer komplexen Darstellung mit umfangreichen, vielschichtigen Verzweigungen aufgebaut sein.
Schritte zur Erstellung eines Ursache-Wirkungs-Diagramms:
1. Problemformulierung
Das Problem wird präzise benannt (z. B. hohe Durchlaufzeiten) und an der Spitze eines nach rechts gerichteten Pfeils dargestellt.
2. Festlegung der Haupteinflussgrößen
Typische Einflussgrößen sind Material, Maschine, Methode, Mensch sowie ggf. Management, Prozesse oder Umfeld. Über deren Inhalte besteht Konsens im Team.
3. Sammeln möglicher Ursachen
Potenzielle Ursachen werden mithilfe von Kreativitätstechniken gemeinsam erarbeitet.
4. Bewertung und Einordnung
Die Ursachen werden den Haupteinflussgrößen zugeordnet und bei Bedarf weiter untergliedert, bis die eigentlichen Wurzelursachen sichtbar sind.
5. Auswertung
Die Ursachen werden nach Bedeutung gewichtet und priorisiert, um gezielte Maßnahmen abzuleiten.